Der Lockenstab

Die meisten Frauen, die keine Naturlocken besitzen, wünschen sich zumindest zeitweise eine üppige Lockenmähne. Diesen Wunsch können Sie sich mit einem Lockenstab erfüllen. Ich, Karin, 52 Jahre alt, konnte aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit als Verkäuferin in einem Elektrogroßmarkt eine Vielzahl verschiedener Modelle ausprobieren, mit denen ich meine glatten Haare nach Lust und Laune in romantische Spirallocken oder wilde Kringellocken zaubern konnte. Ich möchte Ihnen im nachfolgenden Artikel wertvolle Tipps zur Auswahl des richtigten Lockenstabes, dem richtigen Umgang mit dem Gerät und Tipps zum Styling und zur Pflege Ihrer Locken geben.

Lockenstäbe damals und heute

Seit Jahrhunderten wünschen sich Frauen lockiges Haar. Die ersten Lockenstäbe wurden bereits vor mehr als 2000 Jahren im alten Griechenland entwickelt und eingesetzt. Bei den ersten Lockenstäben handelte es sich um ein Rohr, in welches ein zuvor im Feuer erhitzter Stab aus Bronze geschoben wurde. Wiederentdeckt werden konnte der Lockenstab im Jahr 1872, der von dem französischen Friseur und Erfinder Marcel Grateu kreiert wurde. Ihm gelang es, mit direkt im Feuer erhitzten Metallstäben in der Weltstadt der Mode Locken zu stylen, welche die Herzen der modebewussten Pariserinnen eroberten. Brandblasen an den Händen und ganz- oder teilweise verbrannte Haare ließen sich jedoch mit dieser Methode nicht immer vermeiden. Aus diesem Grund war die Benutzung von Lockenstäben viele Jahre lang nur Friseuren vorbehalten.

Durch die Erfindung der Elektrizität ist die Voraussetzung zur Weiterentwicklung des Lockenstabes geschaffen worden. Ein elektrisch betriebener Lockenstab konnte auf die gewünschte Temperatur erhitzt und von einer Person gehandhabt werden. Wirklich sichere Lockenstäbe wurden in den dreißiger Jahren konzipiert und entwickelten sich zu einem Verkaufsschlager. In den 70er Jahren sind Lockenstäbe entwickelt worden, welche mit Chrom beschichtet gewesen sind. Solche Locken seht ihr im folgendem Video:

Die Beschichtung sorgte für eine gleichmäßige Verteilung der Wärme und bot darüber hinaus den Haaren Schutz vor Verbrennungen. Mit den modernen Geräten, die Sie heute kaufen können, hatten diese Lockenstäbe noch nicht viel gemeinsam. Der erste Lockenstab, der mit Wasserdampf arbeitete wurde im Jahr 1989 patentiert. Den hohen Anforderungen, den sich moderne Geräte in der jetzigen Zeit im Test stellen müssen, können jene Modelle jedoch nicht gerecht werden.

Heute werden Lockenstäbe mit verschiedenen sicheren Technologien hergestellt, damit Sie Ihre Haare selbst zu Hause zu Locken formen können. Im Handel finden Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle, welche speziell für große oder kleine Locken, schwere, lange oder kurze Haare konzipiert und optimiert wurden. Die diversen Modelle unterscheiden sich prinzipiell durch ihren Durchmesser. Lockenstäbe, die mit Ionen-Technologie arbeiten, verhindern eine starke statische Aufladung der Haare. Modelle, die mit Infrarot-Wärme funktionieren, schützen Ihre Haare effektiv davor, durch die Anwendung des Lockenstabes auszutrocknen und brüchig zu werden.

Das Ergebnis sind glänzende, professionell aussehende Locken. Mit etwas Übung und Geschick gestatten es Ihnen moderne Lockenstäbe, sich nach Ihrer eigenen Façon natürlich aussehende Locken selbst zu formen, ohne dass Sie dafür ein Vermögen ausgeben oder Ihre wertvolle Freizeit beim Friseur verbringen müssen. Moderne Frisierstäbe arbeiten trotz des relativ günstigen Preises, zu denen Sie zum Verkauf angeboten werden, relativ zuverlässig und bieten Ihnen ein Maximum an Sicherheit.